PM 18.06.2010 Wir sind Stadt der Wissenschaft
Seit 2005 kürt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft jedes Jahr eine Stadt der Wissenschaft. Letztes Mal hat es für Lübeck nur knapp nicht gereicht. Dabei hat die Hansestadt ihren anerkannten Platz in der Deutschen Wissenschaftslandschaft. Mehr »
Die Lübecker GRÜNEN wählten neuen Vorstand und stehen zur Uni Lübeck „ohne Wenn und Aber“!
Auf der Jahreshauptversammlung am Montag, d. 7. Juni 2010, haben die Grünen des Kreisverbands Lübeck einen neuen Vorstand gewählt. Nach dem Wechsel der bisherigen Vorstandssprecherin, Susanne Hilbrecht, in den Vorsitz der Bürgerschaftsfraktion kam es zur Neuwahl.
Der neue Kreisvorstand besteht aus Kirsten Petersohn, André Kleyer und Spyridon Aslanidis. “Es gibt genug zu tun, ich freue mich meinen Beitrag zu leisten. Wir müssen unsere Kontakte auch ins Lübecker Umland ausbauen“ so Kirsten Petersohn, neues Vorstandsmitglied. „Wir sehen, wie in der Uni-Frage, dass viele Themen uns alle in der Region betreffen“.
Susanne Hilbrecht zur Wahl: „Der neue KVo stellt eine gute Zusammensetzung dar. Kirsten Petersohn, als berufstätige Mutter, kennt das echte Leben, André Kleyer, als Student, vertritt die jüngere Generation der GRÜNEN und Spyridon Aslanidis rundet mit seinem Migrationshintergrund und Wirtschaftsfachwissen das Vorstandsteam ab. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Kreisvorstand“.
André Kleyer will sich besonders um die Öffnung und Wahrnehmung des Kreisverbands kümmern: „Wir wollen den Kreisverband zugänglich für die vielen FreundInnen und SympathisantInnen der Grünen machen, die den Weg zur aktiven Politik noch nicht gefunden haben“, so André Kleyer, der zum zweiten Mal in den Kreisvorstand gewählt und somit bestätigt wurde. „Wir haben über 8.000 treue Wählerinnen und Wähler in der Stadt, das ist ein großes Potenzial“.
Die Mitgliederversammlung empfahl dem neuen Vorstand in Sachen Flughafen aufmerksam zu bleiben. Der Vorstand sieht die Klima- und Integrationsfragen in der Stadt als entwicklungsfähig. Die aktuellen Themen Schule/KiTa als auch UKSH/Uni Lübeck waren im besonderen Fokus der Mitgliederversammlung.
Dazu hat der Kreisverband einstimmig eine Resolution zum Erhalt der Universität zu Lübeck verabschiedet. Die GRÜNE Landtagsfraktion war auf Mobilisierung der Lübecker GRÜNEN am 8. Juni zu Gast in der Universität zu Lübeck und tauschte sich intensiv mit Präsidium, Ärzteschaft und Asta aus.
„Die Uni-Lübeck ist ein Standortfaktor für die gesamte Wirtschaftsregion“, ist das neue Vorstands-Mitglied Spyridon Aslanidis überzeugt. „Wenn man auf dem Weg zur Wissensgesellschaft seine Unis schließt, woher sollen die Innovationen kommen, wie sollen neue Unternehmen und zukunftsorientierte Arbeitsplätze entstehen?“ fügt Spyridon Aslanidis hinzu. Der Lübecker GRÜNE sieht eine große Lösung und tragfähige Strategien in dieser Sache nur im Rahmen eines Nordstaates.
Der Kreisvorstand betrachtet die letzten Umfragewerte in Schleswig-Holstein für die Grünen mit 20 Prozent als richtungsgebend für die politische Landschaft und die GRÜNE Bürgerschaftsfraktion auch als zukünftig drittgrößte Kraft in Lübeck.
22.04.2010 Bad Schwartau schiebt Arbeitslose nach Lübeck ab
Nach Meinung der Lübecker GRÜNEN sind In Bad Schwartau arbeitslose Menschen nicht willkommen. So versucht die dortige Arbeits- und Sozialbehörde Langzeitarbeitslose in die Hansestadt Lübeck und in Nachbargemeinden abzuschieben. Mehr »
Mehr Geld für arme Leute!?
Unsere Verfassung gebietet es, die Würde aller Menschen zu schützen. Dazu
gehört auch die materielle Absicherung derjenigen, deren Einkommen nicht für
die Sicherung ihres sozialen und kulturellen Existenzminimums ausreicht. Mehr »
Sozialtickets nach Mallorca
Kiel und Lübeck haben Vieles gemeinsam. Beide sind Hafenstädte, sind fast
gleich groß, und beide müssen sparen. Mehr »
Lübecker Stadtwald in Gefahr - Interfraktionelle Waldbesichtigung am 06.11.2009
Auf Anregung der beiden ehemaligen zuständigen Senatoren, Frau Duske und Herrn Oertling, lud die Stadtpräsidentin Frau Schopenhauer zur Kutschfahrt durch den Lübecker Stadtwald. Alle Fraktionen der Bürgerschaft hatten Gelegenheit sich durch die Förster ausgiebig über das Konzept der naturnahen Waldnutzung informieren zu lassen. Hintergrund ist ein Bürgerschaftsantrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD, die Stelle des Forstamtsleiters, Dr. Lutz Fähser, der Ende des Jahres in Pension geht, unverzüglich wiederzubesetzen und auch zukünftig sicherzustellen, dass das jetzige Konzept der naturnahen Waldwirtschaft fortgesetzt wird. Bürgermeister Saxe hingegen hat Pläne, die Verwaltung des Lübecker Waldes an Herzogtum Lauenburg zu übertragen, um die Stelle des Forstamtsleiters einzusparen. Der Lübecker Stadtwald erwirtschaftet jährlich rund 1,5 Millionen Euro.

Fotos: Katja Mentz
Freispruch für Cap Anamur Kapitän Stefan Schmidt und Elias Bierdel

www.borderline-europe.de/
Um 13 Uhr meldete sich die Lübecker Delegation aus dem Gerichtsgebäude in Agrigento: „Freispruch für Stefan Schmidt und Elias Bierdel!“.
Die Erleichterung und Freude ist beiderorts groß – wenn auch geteilt. Mehr »
GRÜNE unterstützen Sanktionsmoratorium
Die fragwürdige Sanktionspraxis gegen Erwerbslose muss sofort gestoppt werden!
Hartz-IV-Sanktionen bedeuten die Kürzung des Lebensnotwendigen. Sie sind unangemessen und entsprechen nicht unserer demokratischen Gesellschaftsform. Um faire Lösungen zu schaffen, ist die Anwendung des § 31 SGB II auszusetzen. Mehr »
Jürgen Trittin am 02.09.09 in Lübeck "Abwrackprämie ist wie Saufen gegen den Kater"

Fotos: Katja Mentz
Pünktlich um 11.30 Uhr traf Jürgen Trittin in Lübeck ein, um in der Mühlenstraße die Bilder des Künstlers Stephan Runge zu enthüllen. Mehr »
"Lübeck ist schön - aber nur ohne Nazis"

Fotos: Katja Mentz
Am Freitag klingelte bei den Grünen das Telefon: Ein Wahlplakat der Direktkandidatin Yıldız Yüce wurde am Brink mit einem großen Hakenkreuz beschmiert, der Name durchgestrichen. Mehr »
Cem Özdemir am 17.09.09 in Lübeck

Fotos:Katja Mentz
Am Donnerstag besuchte der Bundesvorsitzende der GRÜNEN die Hansestadt. Nach einem gemeinsamen Essen in der Grenadine gingen die GRÜNEN ins Haus der Kulturen. Mehr »
Erklärung GRÜNER DirektkandidatInnen zu Afghanistan
GRÜNE gewinnen bei Interner Ruderregatta des LRK

Fotos: Torsten Lohf
Am Samstag, d. 12.09. veranstaltete der Lübecker Ruderklub eine interne Regatta. Mehr »
Volkers Bank

Fotos:Katja Mentz
Am Donnerstag, d.10.September enthüllten der Direktkandidat Dr. Volker Koß und die Buchillustratorin Heike Wiechmann auf dem Lübecker Koberg "Volkers Bank". Mehr »
6.9.09. Claudia Roth liest aus ihrem Buch "Das Politische ist privat"

Fotos: Katja Mentz
Am 6. September 2009 war Claudia Roth in Lübeck zu Gast und las im Altstadtbad Krähenteich aus ihrem Buch. Mehr »
Byt politik - inte klimat*
Nicht in Schweden steht dieses Lastenrad mit schwedischem Wahlplakat, sondern in Lübeck in der Breiten Straße/Kohlmarkt. Die Lübecker GRÜNEN schrieben europaweit GRÜNE Parteien an und baten um Zusendung von Plakaten für die Europawahl.
Die ersten Einsendungen kamen aus Schweden und Österreich und wurden sogleich plakatiert.
"Mit dieser Aktion wollen wir den Fokus auf die europäische Perspektive der Europawahl und nicht in erster Linie auf die nationale richten", freut sich Eyke Bittner vom Lübecker Vorstand über die internationalen Plakate.
Schon vor Jahren gelang es den GRÜNEN, sich zu einer europaweiten Organisation zusammenzuschließen: 36 GRÜNE Parteien aus 33 europäischen Staaten bilden zusammen die EGP - European Green Party.
Für ungewöhnliche Aktionen sind die Lübecker GRÜNEN bekannt. Bei der Europawahl 2005 wurde ein Artikel in einer türkischen Tageszeitung veröffentlicht, nachdem die Lübecker eine GRÜNE Europafahne mit türkischem Halbmond flaggten.
* (Ändert die Politik - nicht das Klima)
GRÜNE Kandidaten stehen fest! 4. Mai 2009
Die GRÜNE Wahlversammlung wählte am 4. Mai 2009 einstimmig Dr. Volker Koß als Lübecker Direktkandidaten für die Bundestagswahl. Für die GRÜNE Landesliste kandidierte er nicht.
Volker Koß ist (bzw. war)
in Lübeck geboren und aufgewachsen
Deutscher Jugendmeister mit dem Lübecker Ruder Klub im Achter
Umweltchemiker (Chemiestudium in Kiel und Berlin, Promotion und
Habilitation in Berlin)
Schriftsteller
Lehrer und Vorstand an der Schule für Erwachsenenbildung Berlin, der
"einzigen basisdemokratischen und selbstverwalteten Schule im deutschen
Sprachraum" (Wikipedia)
Beirat im Berliner Netzwerk (zusammen mit Christian Ströbele)
Gründungsmitglied und Aufsichtsrats-Vorsitzender der
Selbsthilfe-Wohnungsbaugenossenschaft Berlin
Professor für Umweltchemie an der TU Berlin
seit 1993 wieder in Lübeck
bürgerliches Mitglied der Lübecker Bürgerschaft
Mitglied der St.-Jürgen-Runde
Vorstand bei den Lübecker GRÜNEN
Abteilungsleiter Volleyball im MTV
Vater von drei Kindern (26, 22, 17 Jahre)
Enkel des Gründungsvorsitzenden der Lübecker ÖTV nach dem Krieg
begeisterter Fahrradbastler und Pulloverstricker
In der anschließenden Mitgliederversammlung erklärte Thorsten Fürter für die Landesliste zur Landtagswahl auf Platz VIER zu kandidieren. Die Mitglieder unterstützten seine Bewerbung einstimmig.
Thorsten Fürter kündigte an, sich im Landesparlament verstärkt für Bürgerrechte zu engagieren. Einen weiteren Schwerpunkt setzt er persönlich in der Wirtschaftspolitik, GRÜNE Programmatik wie den 'Green New Deal' weiter zu schärfen und vor allem auch verständlich zu vermitteln.
Der 39-jährige gebürtige Hamburger studierte an der Universität Hamburg Rechtswissenschaften und Journalistik und hat zuletzt in Lübeck als Richter am Landgericht gearbeitet, bevor er im vergangenen Jahr das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Hamburger Justizbehörde übernahm.
Thorsten Fürter ist Vater von zwei Kindern, joggt und spielt gern Fußball.
Mit den beiden einstimmigen Voten demonstrieren die GRÜNEN ihre Geschlossenheit und stellen sich gemeinsam mit der erfolgreichen Bürgerschaftsfraktion als starke Kraft für die kommenden Wahlen in Lübeck dar.
Hartz-IV-Kinder subventionieren Kindergelderhöhung
Während die Bundesregierung raffgierigen Banken und Managern Milliardenbeträge in deren hintere Körperöffnungen steckt, zeigt sie sich bei der geplanten Kindergelderhöhung äußert knickrig. Gerade mal eine Erhöhung um ganze 10 Euro hat man in Berlin für ein Kind übrig. Mehr »
Riesendemonstration vor dem Zwischenlager in Gorleben und anschließende Sitzblockade vor dem Haupttor des Zwischenlagers.
Große Demonstration und anschließende Blockade vor dem Zwischenlager in Gorleben! Mehr »

Fotos: A.v.Ende u. K.Mentz
GRÜNE besuchen Firmen und bestaunen die neuesten Entwicklungen im Energiesektor.
Am Montag, den 28.07.08 besuchte Detlef Matthiessen, Landtagsabgeordneter der GRÜNEN und u.a. Energiepolitischer und Innovationspolitischer Sprecher zwei mittelständische Firmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energietechnik in Lübeck. Begleitet wurde er von den GRÜNEN Bürgerschaftsmitgliedern Gunhild Duske und Katja Mentz, Wirtschaftsförderer Spyridon Aslanidis sowie interessierten Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft Energie der GRÜNEN, Reinhard Lonsing, Dorothea Girke und Felix Denker.
Der Geschäftsführer der Fa. Balticsolar Herr Höchst erklärte den Besuchern Solarthermische und Photovoltaikpaneele. Er stellte auch sein Projekt vor, auf Dächern Lübecker öffentlicher Gebäude Fotovoltaikanlagen zu installieren, die von investitionsbereiten Bürgern finanziert werden. Er wies darauf hin, dass diese Projekte jederzeit umsetzbar sind, sofern der politische Wille dazu da ist.
Der geeignete Zeitpunkt für die Planung einer solchen Bürgersolaranlage ist bei Sanierung eines Daches, da ein langfristig funktionstüchtiges Dach Voraussetzung für eine solche Anlage ist und die Anbringung von Befestigungen und Leitungsanbindungen der Solaranlage dann finanziell am günstigsten ist.
Die Gruppe der Grünen Politiker war sich einig, dass man die Installation zumindest solcher Befestigungseinrichtungen und Anschlüsse bei jeder Dachsanierung an öffentlichen Gebäuden fordern muss, um jederzeit die Installation von Fotovoltaikanlagen zu ermöglichen.
Eine Besonderheit im Angebot der Fa. Balticsolar ist die so genannte "Sunmachine":
Dies ist ein Mini-KWK Kraftwerk, passend für Einzelhäuser oder Häusergruppen. Das Kernstück dieser Anlage ist ein über 20 Jahre wartungsfrei betreibbarer Sterling-Motor. Dieser benötigt eine Wärmequelle – solarthermisch oder aus Verbrennung – hier vorgestellt als Holzpellet betrieben und erzeugt zu 30% Strom, der ins Netz eingespeist werden kann. Er ist so dimensioniert, dass die anfallenden 70% Abwärme gerade passend sind, um die betreffende Wohneinheit zu heizen.
Die Fa. H-tech, unlängst ausgezeichnet als der familienfreundlichste Betrieb in Schleswig-Holstein, ist spezialisiert auf die Technologie von Elektrolyse und Brennstoffzellen. Ihre Entwicklungen, die in Vergangenheit in die Herstellung von Lehrmaterialien für Schulen eingegangen sind, sind unmittelbar übertragbar in technischen Maßstab. Hier ist die Speicherung von überschüssigen Stromkapazitäten durch Elektrolyse von Wasser durch Gewinnung von Wasserstoff interessant. Der so gewonnene Wasserstoff kann mit einem Wirkungsgrad von 40% in Brennstoffzellen wieder in die Stromerzeugung gehen und z.B. für Elektromotoren nutzbar gemacht werden. Einer von insgesamt zwei Firmeninhabern, Herr Kueter, bekräftigte, dass die Speicherung von Wasserstoff in diesen Mengen problemlos und ungefährlich ist.
Diese Technologie kann z.B. für den Betrieb von Kleingeräten aber besonders auch von Fahrzeugen (vom Rasenmäher über Moped, Auto, Traktor bis hin zum Bus) genutzt werden. Im letzteren Fall ersetzt er damit fossile Energieträger. Dies regte an zu vielfältigen Zukunftsprojektionen im Bereich der Entwicklung von Leichtbauautos mit Elektromotor, der für den Langstreckeneinsatz durch Einsatz von Wasserstoff in Brennstoffzellen ausgerüstet werden könnte.
Insgesamt war der Besuchstag ganz sicher für alle Seiten eine Bereicherung: für die beteiligten Politiker eine Bestätigung, dass umweltverträgliche Technologien einsatzbereit sind und für die beteiligten Firmen eine Bestätigung, dass ihre Entwicklungen zunehmend Berücksichtigung in der politischen Gestaltung finden.
Besuch bei der Mobilen Frühförderung

A. Birk, K. Mentz, M. Kaffka-Backmann (Mobl Frühförderung)
Lübecks Mobile Frühförderung - vorbildlich
Die GRÜNE Landtagsabgeordnete Angelika Birk und Bürgerschaftsmitglied Katja Mentz besuchten Angebote der Mobilen Frühförderung der Marli GmbH in verschiedenen Einrichtungen. Mehr »
KMV Sitzung am 23.06.08 zu Kooperationsverhandlungen
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN LÜBECK
Beschlussvorschlag von Angelika Birk, Bernd Möller und Hans-Jürgen Schubert Mehr »
Interview mit Karoline Linnert, LN vom 16.05.2008
ROTGRÜN in Bremen - Ein Modell für Lübeck?
Karoline Linnert, GRÜNE Finanzsenatorin in Bremen zu Gast in Lübeck am Mittwoch, 14. Mai, 20Uhr in der Remise, Wahmstr. 43. Eintritt frei! Mehr »

Karoline Linnert, GRÜNE Finanzsenatorin in Bremen
29.04.2008, Breiter Protest gegen die Beteiligung der Lübecker Stadtwerke am Steinkohlekraftwerk Lünen
Am 29. April tagte der Aufsichtsrat der Lübecker Stadtwerke und beschloss, wie zu befürchten war - trotz breiter Proteste - die Beteiligung an einem Steinkohlekraftwerk in Lünen. Mehr »

Protestaktion von GREENPEACE, Kreisverband und Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD-Fraktion, BUND, Energietisch Lübeck und dem Energiestammtisch im Bund der Energieverbraucher gegen die Investition in Steinkohlekraftwerke
GRÜNE starten Werbung für ihr Wahlprogramm mit dem Parking Day

Parking Day der GRÜNEN Jugend mit Unterstützung durch Hans-Jürgen Schubert. Das dritte Foto zeigt die drei DirektkandidatInnen aus St. Jürgen.
In der Königstraße demonstrierte die GRÜNE Jugend mit Rollrasen, Stiefmütterchen und Campingstühlen, wie Flächen der Lübecker Innenstadt zu Ruhe- und Erholungsflächen umgestaltet werden können. Der Parking Day war ein toller Erfolg mit viel Zuspruch aus der flanierenden Bevölkerung.
Unterstützung bekam die Jugend von Hans-Jürgen Schubert, Umwelt- und Verkehrsexperte der Lübecker GRÜNEN und Listenkandidat 4.
Die drei DirektkandidatInnen für St. Jürgen, Gunhild Duske, Dr. Volker Koß und Katja Mentz informierten am Vormittag am Brink über das GRÜNE Wahlprogramm. Dort und in der Breiten Straße können interessierte Bürgerinnen und Bürger an den nächsten Samstagen vor der Wahl direkten Kontakt zu den GRÜNEN aufnehmen.
12.04.08 GRÜNE gründen internationales Bündnis gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmin

Aktion der Lübecker GRÜNEN gegen die geplante Beteiligung der Stadtwerke an Steinkohlekraftewerken in Lubmin und Lünen.
Die Grünen in Greifswald und Ostvorpommern und acht weitere grüne Orts- und Kreisverbände aus Deutschland und Österreich kämpfen nun gemeinsam gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmin. Jetzt sind auch die Grünen aus Lübeck dabei.
Mindestens neun Stadtwerke wollen sich an dem geplanten Steinkohlekraftwerk Lubmin beteiligen, darunter auch die Stadtwerke Lübeck. "Das hat für die Stadtwerke selbst ganz pragmatische Gründe", so die Grünen. "Sie versuchen ihre Existenz zu sichern und ihre Eigenerzeugung zu erhöhen. In Österreich soll der Strom sogar die heimischen Strompreise drücken. Das etwa will die Innsbrucker IKB-AG durch eine Option für Strombezug aus Lubmin und gleichzeitig Österreichs eigene CO2-Bilanz verschonen."
Gleiches gelte für die Beteiligungen anderer Stadtwerke: Wer kein Steinkohlekraftwerk vor der Haustür habe, muss auch nicht fürchten, dass seine Region als Klimakiller verschrien wird. "Das altbewährte St.-Florians-Prinzip 'Heiliger Sankt Florian / Verschon mein Haus / Zünd andre an!', grüßt schön", so die Grünen.
In der EU ist inzwischen der Emissionshandel eingeführt worden. Unternehmen müssen CO2-Zertifikate besitzen, um Kohlendioxid ausstoßen zu dürfen. Ab 2013 werden alle Zertifikate versteigert. Der Preis dieser Zertifikate wird auf den Strompreis aus der Kohleverstromung aufgeschlagen. Mittelfristig werde er über dem der Windkraft liegen. Dabei bleibe es nicht.
Im vergangenen Jahr ist der Kohlepreis auf dem Weltmarkt um über 100 Prozent gestiegen. Das Kraftwerk Lubmin habe sich im gleichen Zeitraum um 500 Millionen Euro verteuert, entsprechend 25 Prozent, ein anderes um 86 Prozent. Die enorme Nachfrage aus China (alle 2 Wochen ein neues Kraftwerk) treibe die Preise. Mindestens zwei Kohlekraftwerke seien wegen dieser Kostenexplosion schon gestoppt worden.
Dazu erklären die Lübecker Grünen:
Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien kann nur stattfinden, wenn nicht in die Kohlekraftwerke investiert wird, denn
1. Man kann Geld nur einmal ausgeben. Geld für Investitionen in erneuerbare Energien wird den Stadtwerken schlicht fehlen.
2. Die Kohlekraftwerke müssen ihre Investition wieder einspielen. Das geht am besten ohne Konkurrenz, sprich erneuerbare oder Kraft-Wärme-Kopplung
3. Wie oben dargelegt, entwickeln sich Kohlekraftwerke rasant zu hochriskanten Investitionen und verteuern den Strom.
Mecklenburg-Vorpommern gewinnt heute seinen Strom zu 33% aus erneuerbaren Energien, Schleswig-Holstein sogar zu 40%. Beide Bundesländer können sich zu 100% selbst versorgen, wie Studien der Landesregierungen vor einigen Jahren darlegten. Statt veralteter Technologien des 19. Jahrhunderts müssen künftig erneuerbare Energien, Technologien des 21. Jahrhunderts, zum Einsatz kommen. Dafür stehen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Greifswald und Ostvorpommern und ihre neuen Partner im internationalen Kampf gegen dieses Steinkohlekraftwerk.
GRÜNE Distanz zur CDU wächst
Zu den am 9. und 10. April in der Tagespresse wiedergegebenen Behauptungen des CDU-Kreisvorsitzenden Frank Sauter erklärt der GRÜNE Spitzenkandidat Bernd Möller:
In Bezug auf eine angebliche Annäherung zwischen Lübecker GRÜNEN und CDU hat es weder einen "Rückzieher" von mir noch Druck auf mich gegeben. Herrn Sauters Behauptungen sind ohne jede Grundlage. Mehr »
Presseerklärung des Lübecker Bündnis "Wir können sie stoppen" zum 29.03.2008

Die unteren zwei Fotos zeigen den Aufmarsch der Nazis, geschützt durch Polizeieinheiten. Alle übrigen Fotos sind Aufnahmen der Gegendemonstration.
Presseerklärung
- mit der Bitte um Veröffentlichung-
Das Bündnis „Wir können Sie stoppen“ zieht eine gemischte Bilanz der Proteste und Aktionen gegen den Lübecker Naziaufmarsch am 29.3.2008.
Etwa 2500 Menschen haben an der zentralen Kundgebung gegen den „Trauermarsch“ von etwa 300 Neonazis am Holstentorplatz teilgenommen und gemeinsam deutlich gemacht, dass in Lübeck kein Platz für faschistische Aufmärsche und Propaganda sein darf.
Weit über 1000 Menschen nahmen anschließend an den Versuchen teil, auf die Marschstrecke der Neonazis zu gelangen, um diese zu blockieren. Diese Aktionen des Zivilen Ungehorsams konnten von der Polizei trotz einer riesigen Aufgebots von 1900 Einsatzkräften nur durch die vollständige Abriegelung eines kompletten Stadtteils und die massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit aller dort lebenden Menschen durchgesetzt werden. Erfreulicherweise kam es dennoch zu verschiedenen kreativen Störaktionen von BewohnerInnen des Stadtteils. Hervorzuheben ist auch die erfolgreiche Sitzblockade von gut 40 überwiegend Jugendlichen AntifaschistInnen auf der Hansestraße. Mit ihrer mutigen Aktion schafften sie es, den Abmarsch der Nazis um mehr als eine Stunde zu verzögern.
„Wir bedanken uns bei allen Menschen, die am Samstag gegen den Naziaufmarsch auf die Straße gegangen sind, an Aktionen des Zivilen Ungehorsams teilgenommen haben und sich von der Polizei weder haben provozieren noch einschüchtern lassen“, erklärte Joachim Nolte, Mitglied im Kirchenvorstand St.Aegidien.
Massive Kritik übt das Bündnis „Wir können sie stoppen“ an der Polizei: „Mit enormen Aufwand wurde im dritten Jahr in Folge der Naziaufmarsch durchgesetzt. Damit hat die Polizei zur Etablierung der einzigen regelmäßigen öffentlichen Nazi-Veranstaltung im Norden beigetragen.“, sagte Stefan Wiedenhöft von Avanti - Projekt undogmatische Linke.
Als Konsequenz des gelungenen Aufmarsches begann die rechte Szene bereits am Abend des 29.03. mit der Mobilisierung für den geplanten Aufmarsch 2009. Das antifaschistische Bündnis „Wir können sie stoppen!“ wirft der Polizei vor, den Nazis eine Überziehung der von der NPD angemeldeten Veranstaltungsdauer bis 15.00 Uhr um 40 Minuten ermöglicht zu haben und auch bei Vermummungen seitens der Rechten nicht eingeschritten zu sein. Gallus Bischof vom "Lübecker Bündnis gegen Rassismus": „Offensichtlich hat die Polizei mit zweierlei Maß gemessen: Während sogar auf der Titelseite der LN von Polizei umgebene vermummte Neonazis zu sehen waren, wurden einige antifaschistische Demonstranten wegen ‚Verstoß gegen das Vermummungsverbot’ verhaftet.“
Während sich Teile der Polizei z.B. an der Absperrung im Bereich der Puppenbrücke durch ein deeskalierendes Vorgehen auszeichneten, kam es auch in diesem Jahr zu wiederholten Übergriffen von Polizeikräften auf GegendemonstrantInnen. In einem offenen Brief an den verantwortlichen Einsatzleiter Heiko Hüttmann hatten VertreterInnen des Bündnisses "Wir können sie stoppen" im Vorwege ihre Sorge vor Polizeigewalt am 29.3. geäußert und insbesondere gefordert, dass keine gewalttätigen Spezialeinheiten wie das schwarz uniformierte BFE einsetzt. Dieser Aufforderung hat die Einsatzleitung nicht Folge geleistet mit dem Ergebnis, dass insbesondere die eingesetzte Berliner BFE-Einheit durch massive Gewalttaten gegen DemonstrantInnen und Unbeteiligte, darunter Kinder und alte Menschen, auffiel. Einige dieser Vorfälle sind bereits in der Erklärung der DemonstrationsbeobachterInnen der Humanistischen Union dokumentiert.
In diesen Zusammenhang gehört auch die skandalöse Behandlung der festgenommenen SitzblockiererInnen. Während die Räumung der Hansestraße vor den Augen der Presse noch zurückhaltend und weitgehend korrekt ablief, waren die überwiegend jugendlichen BlockiererInnen im Polizeigewahrsam entwürdigender Behandlung ausgesetzt. So mussten sie -darunter ein 14jähriger- sich trotz niedriger Temperaturen und zum Teil vor gegengeschlechtlichen BeamtInnen ausziehen. „Es darf nicht geschehen, dass ohne Gefahr im Verzug ein vierzehnjähriger Junge von der Polizei gezwungen wird, sich nackt auszuziehen“, sagt Pfarrer Kirchhoff von der katholischen Kirchengemeinde St. Birgitta. „Erschwerend kommt hinzu, dass er dieses in Gegenwart von Frauen tun musste. Der Jugendschutz hat hier deutlich Vorrang.“
Das Bündnis „Wir können sie stoppen“ dokumentiert derzeit die Polizeiübergriffe und hat juristische Schritte in die Wege geleitet.
Am Sonntag fand eine spontane Demonstrationen gegen Polizeirepression statt „Aufgrund der Vorkommnisse sind wir spontan mit 100 Menschen vor die Mengwache gezogen, um unseren Protest deutlich zu machen.“, erklärte Nils Corduwisch vom „Bündnis Autonomer Antifas Nord“.
Bündnis „Wir können sie stoppen“
www.wirkoennensiestoppen.de
Privatisierer "Auf dem Holzweg"
Lübecker GRÜNE benennen „Breite Straße“ um in „Auf dem Holzweg“
Bürgerschaftskadidatin Katja Mentz: „Vorgehen der Rathausmehrheit bei Privatisierungen ist undemokratisch. Privatisierer sind auf dem Holzweg.“
Aus Protest gegen die am Dienstag, d.4. März in der letzten Bürgerschaftssitzung vor der Neuwahl geplanten Privatisierungen des Lübecker Hafens und der Versorgungsbetriebe EBL haben die Lübecker GRÜNEN heute die „Breite Straße“ in „Auf dem Holzweg“ umbenannt. Um 12:30 Uhr enthüllten die GRÜNEN an der Ecke Breite Straße/Kohlmarkt das neue Straßenschild und begossen die feierliche Umtaufung mit einem Glas Sekt.
Die Geschäftsführerin der Lübecker GRÜNEN und Bürgerschaftskandidatin Katja Mentz erklärte hierzu:
„Das Vorgehen der Rathausmehrheit, in der letzten Bürgerschaftssitzung vor der Neuwahl die Privatisierungen in Windeseile durchzupauken, ist undemokratisch. Die CDU leidet unter Torschlusspanik. Sie rechnet offensichtlich selbst damit, ihre Mehrheit zu verlieren und will jetzt Fakten schaffen, die eine neue Mehrheit nicht mehr rückgängig machen kann. In ihrer Torschlusspanik ist die CDU sogar bereit, die üblichen Gepflogenheiten der gründlichen Beratung der umfangreichen Privatisierungsvorlagen in der Bürgerschaft und den Fraktionen zu verletzen.
Unsere Kritik richtet sich aber nicht nur gegen den Zeitpunkt und das Verfahren der Privatisierung. Die Rathausmehrheit ist auch der Sache nach auf dem Holzweg. Bei der Teilprivatisierung des Hafens soll den ArbeitnehmerInnen die von ihnen verlangte Jobsicherheit verweigert werden. Das verträgt sich nicht mit der in den nächsten 15 Jahren erwarteten Verdoppelung des Hafenumschlags. Soll es etwa trotz des Hafenbooms zu einem Arbeitsplatzabbau in Lübeck kommen? Dazu darf die Stadt nicht die Hand reichen.
Die Veräußerung von Anteilen der Entsorgungsbetriebe werden die Lübeckerinnen und Lübecker schon bald in Form höherer Gebühren bei schlechterer Versorgung zu spüren bekommen. Jeder Erwerber wird sich von seinen Anteilen eine vernünftige Rendite versprechen. Beispiele aus anderen Städten und Ländern zeigen, dass eine Privatisierung im Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge der falsche Weg ist. Wir fordern daher die Rathausmehrheit auf, sich mit ihren Vorschlägen dem Votum der Wählerinnen und Wähler zu stellen. Sie darf jetzt nicht angesichts des ihr drohenden Machtverlusts kurz vor Toresschluss Fakten schaffen, obwohl die Vorhaben in den Ausschüssen noch gar nicht gründlich diskutiert werden konnten.“
Gunhild Duske, ehemalige Senatorin und GRÜNE Sympathisantin ergänzt:
Kardinalfehler bei der Teilprivatisierung der Entsorgungsbetriebe waren:
1. Die Alternative AÖR (Anstalt öffentl. Rechts ) wurde entgegen den Vorgaben der Bürgerschaft nicht gleichrangig geprüft.
2. Das Bürgerbegehren für den Erhalt der Entsorgungsbetriebe wurde behindert und vereitelt durch die unklare, salamitaktische Beschlussfassung. Dagegen haben Bürgerinitiativen, SPD und DGB Klage erhoben.
Noch bevor über diese Klage entschieden ist, wollen der Bürgermeister und seine CDU vollendete Tatsachen schaffen:
Privatisierung bedeutet
-Verlust demokratischer Kontrolle und Transparenz
-Verzicht auf öffentliche Verantwortung
-Reduzierung öffentlichen Eigentums, das Einnahmen langfristig sichern kann
-Kostensteigerungen der Dienstleistungen, weil Private Rendite erwarten
-Risiken für Arbeitsplätze und tarifliche Sicherheit
Deshalb sind wir der Meinung:
Privatisierer sind auf dem Holzweg!
Job-Perspektive statt Ein Euro Jobs!
In einem Antrag für die nächste Bürgerschaftssitzung fordern die Lübecker GRÜNEN, die Abschaffung der Ein-Euro-Jobs bei der Stadtverwaltung und bei den städtischen Betrieben. Stattdessen sollen Langzeitarbeitslose nur noch in tariflich entlohnten Arbeitsverhältnissen beschäftigt werden.
Nach der so genannten Hartz IV Reform können Langzeitarbeitslose als billige Arbeitskräfte eingesetzt werden. Dabei handelt sich um die so genannten Ein-Euro-Jobs. Statt eines Arbeitslohns wird nur 1 Euro pro Arbeitsstunde gezahlt. Die üblichen ArbeitnehmerInnenrechte, wie z. B. Streikrecht, freie Wahl des Arbeitsplatzes, Mitbestimmung, tarifliche Bezahlung und Urlaubsregelungen, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kranken- und Rentenversicherung u. a. gelten nicht für diese Beschäftigten.
Wer unter diesen Bedingungen nicht arbeiten will riskiert die Kürzung oder Einstellung der Arbeitslosenhilfe und gefährdet damit seine/ihre wirtschaftliche Existenz.
Entgegen gesetzlichen Vorschriften müssen Ein-Euro-JobberInnen auch reguläre Arbeiten erledigen. Damit sparen die „JobgeberInnen“ ArbeitnehmerInnen und Arbeitslöhne ein und fördern damit auch die Arbeitslosigkeit.
Statt 1 Euro kann für diese Arbeiten auch ein regulärer Arbeitslohn bezahlt werden. Die Lohnkosten müssen dann von der ARGE übernommen werden. Bisher spielt die Entgeltvariation bei der Beschäftigung der Langzeitarbeitslosen aber keine große Rolle.
Die Lübecker GRÜNEN fordern eine besondere Förderung für Langzeitarbeitslose, die keine Chancen haben auf dem regulären Arbeitsmarkt einen Arbeitsplatz zu finden.
Im Rahmen des neuen Förderprogramms „Job-Perspektive“ können diese Menschen dauerhaft beschäftigt werden. Der Bund übernimmt ohne zeitliche Begrenzung bis zu 75% der Lohnkosten.
Zwar muss die Hansestadt oder deren Eigenbetriebe ein Viertel der Arbeitskosten übernehmen aber nach Meinung der GRÜNEN wird dies den städtischen Haushalt nicht oder nur im geringen Umfang belasten.
Auch für Ein-Euro-JobberInnen muss die Hansestadt weiterhin deren Unterkunftskosten übernehmen. Bei einer regulären Entlohnung entfallen dagegen diese Kosten, und die eingesparten Haushaltsmittel können so für die Finanzierung der restlichen Lohnkosten verwendet werden.
Hierzu meint Rolf Klinkel sozialpolitischer Sprecher der Lübecker GRÜNEN: „Arbeitsleistungen müssen grundsätzlich mit einem regulären tariflich abgesicherten Arbeitslohn vergütet werden. Dies muss auch bei der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen gelten.“
Klinkel fordert die Mitglieder der Bürgerschaft auf, dem grünen Antrag zuzustimmen und Menschen die bisher vergeblich einen Arbeitsplatz suchen, so eine längerfristige bzw. dauerhafte Perspektive zur Teilnahme am Erwerbsleben zu eröffnen.

















































































































































