"Ich setze mich dafür ein, dass niemand verloren geht."


Mitglied der Bürgerschaft und im Sozialausschuss
 

Persönliches:

Als Tochter türkischer Einwanderer bin ich 1974 in Hamburg geboren. Nach erfolgreichem Abschluss zur Diplom-Kauffrau und mehrjähriger Tätigkeit als Unternehmensberaterin sowie Fallmanagerin bei der Agentur für Arbeit hat mich das Rechtsreferendariat an das Landgericht Lübeck geführt. Ich habe mich sofort in diese wunderschöne Stadt verliebt. Nach dem Ende der juristischen Ausbildung bin ich nach Lübeck gezogen und habe auf der Altstadtinsel eine Anwaltskanzlei gegründet. Durch meine Schwerpunkte im Sozial-, Familien- und Strafrecht komme ich viel mit den Menschen und ihren Alltagsproblemen in Kontakt und weiß deshalb, wo ihnen der Schuh drückt.

In meinem Wahlkreis auf der Altstadtinsel wurde ich 2013 und erneut 2018 direkt in die Bürgerschaft gewählt. Seit Mai 2016 bin ich Vorsitzende der Grünen Bürgerschaftsfraktion.


Politisches:

Ich setze mich dafür ein, dass junge Menschen nicht verloren gehen. Das bedeutet, wir müssen den Anspruch haben, alle Menschen, egal ob Migrationshintergrund oder nicht, in die Gesellschaft zu integrieren. Dazu gehört zum Beispiel eine gute Bildung in den Kitas und Schulen mit der Ausweitung mehrsprachlicher Angebote. Wichtig ist die Verzahnung von Schule und Beruf. Die von von mir mit angestoßene Einführung einer "Jugendberufsagentur" in Lübeck ist dafür ein wichtiger Baustein, den ich weiter voranbringen werde.

Ich will die interkulturelle Öffnung, insbesondere der Lübecker Verwaltung. Diese muss die kulturelle Vielfalt der Bevölkerung widerspiegeln. Insofern werde ich mich dafür stark machen, den Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund auf allen Ebenen zu erhöhen.

Als direkt gewähltes Bürgerschaftsmitglied aus der Altstadt liegt mir zudem die Attraktivität der Innenstadt besonders am Herzen. Wir brauchen einen gemeinsamen Prozess, um mit allen Beteiligten die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Besonders möchte ich den motorisierten Durchgangsverkehr in zentralen Bereichen der Innenstadt, vor allem in der Königstraße, deutlich reduzieren. Die Innenstadt muss außerdem gut an die geplanten Radschnellwege angeschlossen werden. Zudem fehlen in der Stadt Abstellplätze für Fahrräder.

 

Kontakt:

Telefon: +49176 7015 3864

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Finanzielle Beziehung zur Hansestadt Lübeck und ihren Töchtern:
329,60 €/Monat Aufwandsentschädigung als Bürgerschaftsmitglied
900 €/Anno Aufwandsentschädigung als Mitglied im Aufsichtsrat Stadtwerke Holding GmbH

 

 

Aktuelle Beiträge von Michelle Akyurt:

Die Bürgerschaftsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen begrüßt, dass Lübeck 40 Frauen und Kindern, die sich nach ihrer Flucht derzeit noch in Ägypten aufhalten, über das Landesaufnahmeprogramm für Geflüchtete Schutz bietet. Schon 2018 hatte die Lübecker Bürgerschaft u.a. auf Antrag der Grünen beschlossen, Lübeck zum Sicheren Hafen für Menschen auf der Flucht zu erklären. Die Grünen betonen die humanitäre Verantwortung Europas angesichts der zahlreichen Krisenherde der Welt.

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Die Lübecker Grünen möchten Kürzungen bei den Zuschüssen für die Lübecker Frauenhäuser abwenden. Sie sehen angesichts der Gefahr einer Zunahme häuslicher Gewalt infolge der Corona-Pandemie weiterhin hohen Schutzbedarf in Lübeck. Anka Grädner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und gleichstellungspolitische Sprecherin erklärt gemeinsam mit den Sozialausschussmitgliedern Michelle Akyurt und Mara Zeplin:

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Kategorien:Fraktion Personen Anka Grädner Michelle Akyurt Soziales und Gleichstellung

Aus Sicht der Grünen Bürgerschaftsfraktion ist ein Kurswechsel in der Lübecker Wohnungsbaupolitik überfällig. Deshalb ist das Eingeständnis der Lübecker Rathauskooperation aus SPD und CDU, die eigenen Ziele für mehr bezahlbaren Wohnraum nicht erreichen zu können, aus Sicht der Grünen ein erster Schritt für eine bessere Wohnungspolitik. Die Grünen fordern verstärkte Anstrengungen der Stadt, um das Angebot von bezahlbarem Wohnraum endlich zu verbessern. Dazu habe es u.a. von den Grünen, aber auch aus den anderen Bürgerschaftsfraktionen, in den vergangenen Jahren zahlreiche konstruktive Vorschläge gegeben, welche die Rathauskooperation allerdings leider nicht aufgegriffen hat.

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Opfer von Rassismus und Diskriminierung haben jetzt in Lübeck endlich eine Anlaufstelle. Lübeck als Mitglied der Städtekoalition gegen Rassismus hat sich zur Einrichtung einer solchen Eingaben- und Beschwerdestelle verpflichtet. Auf Anfrage der Sprecherin für Migration und Integration der Grünen Bürgerschaftsfraktion, Michelle Akyurt, hat der Bürgermeister sich nun zu den Details der Anti-Diskriminierungsstelle geäußert.

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Die Versorgung der Schüler*innen mit Tablets und Notebooks fürs Homeschooling ist weiter in der Diskussion. Jetzt haben sich Kultursenatorin Frank und Bürgermeister Lindenau zur Ausstattung mit Notebooks in Lübeck geäußert. Die Grünen sehen zwar Fortschritte, verlangen aber unbürokratische Lösungen. Opens external link in new windowWeiterlesen

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Weiterhin lernen die Schüler*innen in Lübeck auf Distanz. Selbst wenn erste Klassen demnächst wieder in die Schulgebäude zurückkehren sollten, wird uns das Homeschooling noch länger begleiten. Damit Schüler*innen aus ärmeren Haushalten nicht abgehängt werden, werden jetzt Mittel seitens der Bundesanstalt für Arbeit für die Anschaffung der Geräte zur Verfügung gestellt. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion begrüßt die Entscheidung und wünscht sich eine aktive Öffentlichkeitsarbeit für die Beantragung der Zuschüsse. Opens external link in new windowWeiterlesen

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URL:https://www.gruene-luebeck.de/fraktion/fraktion-mitglieder/michelle-akyurt/