"Solide Finanzpolitik bedeutet in Lübeck: Erstmal Schulen und Brücken sanieren."


Mitglied der Bürgerschaft
Mitglied im Hauptausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss

Persönliches:
Ich bin in Hamburg geboren (*25. April 1970) und aufgewachsen, unterbrochen 1986/87 von einem Austauschjahr in den Vereinigten Staaten (Beckley, West Virginia). An der Uni Hamburg habe ich Studienabschlüsse in Rechtswissenschaften (1996) und Journalistik (1997) erlangt. Nach dem juristischen Referendariat in Hamburg und Tokyo ergriff ich zunächst in Berlin 1999 den Beruf des Richters. 2002 wechselte ich an das Landgericht Lübeck. Dort arbeitete ich unter anderem daran mit, eine Mediationsabteilung aufzubauen, die es noch heute gibt. Zwischenstationen als Pressesprecher der Justizbehörde in Hamburg (2008/2009) und als Landtagsabgeordneter von Schleswig-Holstein (2009 bis 2012) folgten. Ende 2015 wählte mich der Richterwahlausschuss an das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht in Schleswig. Ich gehöre der Lübecker Bürgerschaft seit 2013 an und konnte im Mai 2018 meinen Wahlkreis in St. Jürgen für die Grünen direkt gewinnen. Ich bin in zweiter Ehe verheiratet und habe zwei Kinder.


Politisches:
1. Lübeck soll in der Finanzpolitik solide werden. Also keine teuren Prestige-Projekte, sondern Fokus auf die Sanierung von Schulen, Brücken und Wegen. Keine unbezahlbaren Versprechungen, sondern behutsamer Abbau des Schuldenbergs der Stadt.

2. Ich möchte die Verkehrspolitik in Lübeck aus dem Denken der 80er Jahre herausführen. Das heißt: Weniger Tempo auf den Straßen, um Sicherheit und Lärmschutz zu erhöhen. Mehr Flächen, die vom Autoverkehr frei sind in der Altstadt. Mehr Investitionen in moderne Radwege. Mehr E-Mobilität.

3. Ich stehe für einen modernen Freiheitsbegriff. Es bringt nichts, wenn sich jeder zwar theoretisch frei entfalten kann, aber eine kaputte Umwelt oder soziale Barrieren dies in der Realität gar nicht mehr zulassen. Deshalb braucht es staatliche Eingriffe. Andererseits darf der Fortschritt der Gesellschaft nicht zum Vorwand der Bevormundung der Menschen durch die Politik genommen werden. Dieses Spannungsverhältnis sehe ich bei den Grünen am überzeugendsten aufgelöst, auch wenn mir durchaus gelegentlich die Freiheit herausnehme, etwas anders zu beurteilen, als es gerade der Parteilinie entspricht.

In der Fraktion kümmere ich mich hauptsächlich um die Bereiche Finanzen und Haushalt, Bürgerbeteiligung und Demokratie sowie Digitalisierung und kommunale Verwaltung.

 

Kontakt:

Telefon: +49 152 2589 1223

Email: thorsten.fuerter(at)googlemail.com

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Finanzielle Beziehung zur Hansestadt Lübeck und ihren Töchtern:
572,60 €/Monat Aufwandsentschädigung als Bürgerschaftsmitglied und Mitglied im Hauptausschuss

 

 

Aktuelle Beiträge von Thorsten Fürter:

Anlässlich der Gründung einer neuen Fraktion in der Bürgerschaft hat Thorsten Fürter, Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion für Demokratie und Bürgerbeteiligung, die hinter der Gründung stehenden Anreizsysteme kritisch hinterfragt. Fürter wünscht sich, dass die Strukturen den Einzelkämpfer*innen in der Bürgerschaft besser gerecht werden, damit der Druck, sich zur Fraktion zusammenzuschließen, reduziert wird.

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Die Lübecker Grünen haben die Entscheidung der Bürgerschaft begrüßt, ein leerstehendes Karstadt-Haus im Zentrum der Altstadtinsel zu erwerben. Als andere Fraktionen der Bürgerschaft einen solchen Schritt noch als illusorisch bezeichneten, hatte die Bürgerschaftsfraktion der Grünen diese Option bereits mit Bürgermeister Jan Lindenau diskutiert. Den nun beschlossenen Ankauf des Gebäudes sehen die Grünen zugleich als notwendigen und visionären Schritt.

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Ich beginne mit einem Lichtblick: Wir werden heute beschließen, ein leerstehendes Kaufhausgebäude im Herzen der Stadt zu erwerben. Der Bürgermeister setzt hier eine Idee um, die im Ursprung wir zusammen mit der SPD in den Gremien formuliert haben. Damit wird - endlich - eine Abkehr von der neoliberalen Flächenpolitik in Lübeck eingeläutet. Lübeck gibt im Moment schon die stolze Summe von über sieben Millionen Euro im Jahr für die Anmietung von Gebäuden aus.

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Die Grünen haben die Beschränkung des WLAN-Zugangs am Strand in Travemünde auf auswärtige Gäste kritisiert. Ein Bürger aus Lübeck hatte sich hilfesuchend an die Grünen gewandt, weil ihm seitens der Stadt mitgeteilt wurde, er dürfe das W-Lan nicht nutzen. Als Grund wurde angegeben, dass er weder Kurabgabe noch Strandbenutzungsgebühr zahle.

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Die schreckliche Überflutungskatastrophe im Westen Deutschlands ist aus Sicht der Grünen Bürgerschaftsfraktion ein Warnsignal. Dasselbe gilt für die im Norden Amerikas zur Zeit vorherrschende extreme Hitze. Auch in Lübeck müsse sichergestellt werden, dass die Katastrophenschutzpläne aktualisiert und Kapazitäten von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk ausreichend bemessen seien, um mit häufigeren und stärkeren Katastrophen umgehen zu können.

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Aus Sicht des Grünen Bürgerschaftsmitglied Thorsten Fürter ist die Sanierung der Lübecker Hafengesellschaft noch nicht in trockenen Tüchern. Es zeichne sich - so Fürter - bereits jetzt die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen über den Sanierungszeitraum hinaus ab.

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URL:https://www.gruene-luebeck.de/fraktion/fraktion-mitglieder/thorsten-fuerter/