12.03.2019

Aus Fukushima lernen: Klima- und Umweltschutz macht nicht an Grenzen halt!

Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9 die Küste Japans. Dieses Ereignis löste eine Reihe katastrophaler Unfälle und schwerer Störfälle im japanischen Fukushima aus. Mehr als 18000 Menschen starben, ganze Städte wurden zerstört. Bis heute leben hunderte Menschen in Notunterkünften. Dieses furchtbare Ereignis ließ die Bundesregierung nur wenige Monate nach der beschlossenen Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke zu der Einsicht gelangen, dass kein Weg am Atomausstieg vorbeiführt. Bis 2022 werden alle deutschen Atomkraftwerke stillgelegt.

Zum Jahrestag der Fukushima Katastrophe erklären die Kreisvorsitzenden der Grünen Lübeck Simone Stojan und Andreas Schulze: „Diesem richtigen Schritt müssen weitere folgen. Die Bundesregierung muss mehr Mittel in erneuerbare Energien und Energieeffizienz investieren und von ihrer rückwärtsgewandten Energiepolitik Abstand nehmen. Wir müssen unsere Energiegewinnung unabhängig von Kohle, Öl und Gas gestalten, um unsere Umwelt und das Klima zu schützen und nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen. Gerade wir in Schleswig-Holstein können dazu einen großen Beitrag leisten. Deshalb kämpfen wir für ein starkes GRÜNES Ergebnis bei der Europawahl, denn Klima- und Umweltschutz macht nicht an Grenzen halt.“

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