Elternbeiträge: GRÜNE fordern gerechte Lösung für alle Eltern

Die Verwaltung plant eine Verdoppelung der Verpflegungsbeiträge für Eltern und zudem eine Verkürzung der Betreuungszeit. Die GRÜNEN lehnen dieses Vorhaben – gerade in Betracht neuer zusätzlicher finanzieller Belastungen – weiterhin ab und fordern eine Lösung die allen Eltern gerecht wird.

Die Verwaltung plant eine Verdoppelung der Verpflegungsbeiträge für Eltern und zudem eine Verkürzung der Betreuungszeit. Die GRÜNEN lehnen dieses Vorhaben – gerade in Betracht neuer zusätzlicher finanzieller Belastungen – weiterhin ab und fordern eine Lösung die allen Eltern gerecht wird.

Dazu erklärt André Kleyer, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion:

„Die ganze Situation ist seit Monaten sehr ärgerlich. Vorlagen kommen spät, teilweise als Tischvorlagen und sind dann inhaltlich auch nach kurzer Durchsicht schon untragbar.

Die Gebührenerhöhung kommt generell zu einer Unzeit. Viele Familien sind jetzt schon durch steigende Lebenshaltungskosten und die hohen Energiepreise an der finanziellen Belastungsgrenze.

Darüber hinaus löst diese Erhöhung die Ungerechtigkeit nicht im eigentlichen Sinn. Weil manche Eltern bisher mehr zahlen als andere, ist jetzt die Lösung das die anderen auch mehr zahlen. Das kann man Ausgleich nennen, sollte man aber nicht.“

Im Jugendhilfeausschuss hatten die GRÜNEN zuletzt per Antrag gefordert, die Erhöhung der Essenkosten sowie die Verkürzung der Betreuungszeit zu stoppen. Darüber hinaus war eine Anpassung der Verträge mit den freien Trägern das Ziel des GRÜNEN Vorschlags. Der Antrag wurde leider im Ausschuss abgelehnt.

„Unsere grüne Idee ist es, eine wirkliche Gerechtigkeit zu schaffen mit der wir auf Seiten der Eltern nur Gewinner*innen haben. Wenn unsere Idee zur Entlastung der Eltern gegen eine weitere Belastung eine Mehrheit bekommt, dann können wir der Satzung zustimmen. Ansonsten behalten wir uns vor, etwaige Änderungen nach der Kommunalwahl mit dann anderen Mehrheitsverhältnissen erneut auf den Tisch zu packen.“

Kategorie

Andre Kleyer Fraktion Kinder und Jugendliche