Pressemitteilung

Platznot in der Stadtschule Travemünde: Hauptausschuss beschließt Suche nach Alternativen

In der heutigen Sitzung des Hauptausschusses stand u.a. der akute Raumbedarf der Stadtschule Travemünde auf der Tagesordnung. Aufgrund der dort vorherrschenden Platznöte, wurde ein von GRÜNEN, CDU und FDP eingereichter Antrag einstimmig beschlossen, der die Verwaltung nun zum Handeln auffordert.

Dazu Mandy Siegenbrink, Co-Fraktionsvorsitzende und stv. Mitglied im Schul- und Sportausschuss:

Mandy Siegenbrink, Co-Fraktionsvorsitzende

„Der Schulentwicklungsplan zeigt deutlich, dass die Stadtschule in Travemünde mittelfristig einen erhöhten Raumbedarf hat. Es fehlen 4 Klassenräume, 2 Differenzierungsräume und 1 Ganztagsraum. Zusätzlich verschärft wird die Situation durch den zu erwartenden Zuzug von Personen durch das neue Wohngebiet Baggersand oder die Neue Teutendorfer Siedlung und die hierdurch steigende Anzahl an Schüler*innen. 

Im Gebäude der Schule selbst könnte es zusätzlichen Platz geben, allerdings werden diese Räumlichkeiten derzeit von der Verwaltung belegt. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf und beauftragen die Verwaltung, alternative Standorte für diese Verwaltungseinheiten zu finden, um die nötigen Raumkapazitäten für die Stadtschule Travemünde zu schaffen.”

Arne-Matz Ramcke, stv. Co-Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Bauausschuss ergänzt:

Arne-Matz Ramcke, Bürgerschaftsmitglied

„Damit die Erweiterung der Schule innerhalb des Gebäudes erfolgen kann, muss die Verwaltung umziehen. Da führt kein Weg dran vorbei. Alternativen wären vorhanden. Insbesondere das Gebäude des kürzlich vererbten Hafenbahnhofs bietet sich hierfür an, da für dieses Objekt ohnehin noch keine konkrete Nachnutzung feststeht. Bei derlei Problematiken muss die Stadt flexibel reagieren, Synergien nutzen und auch mal Wege gehen, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. 

Gebäude wie der Hafenbahnhof sind städtebaulich gesehen höchst interessante Objekte. Sie liegen oft zentral und sind architektonisch wertvoll. Auch der Strandbahnhof könnte bei einem Rückkauf einer solchen Nachnutzung dienen.”