Schulsanierungen: Masterplan Schule einhalten und nicht an Lübecks Zukunft sparen

Julian Bickford-Novoselac, der im Schul- und Sportausschuss ist, sagt:

„Wir haben in den letzten Jahren zu viel bei den Schulen gespart. Das war auch so, als es gar nicht nötig war. Jetzt ist es wichtig, dass wir uns für unsere Schulen einsetzen. Es ist nicht richtig, dass Projekte gestoppt werden. Diese Projekte sind schon angefangen und sind in einem wichtigen Plan. Dieser Plan soll helfen, dass sich alle lange darauf verlassen können. Wenn wir jetzt Teile davon streichen, dann bringt der Plan nichts mehr. Die geplanten Streichungen sind schlecht für die Gebäude der Schulen und auch für den Unterricht. Wir werden versuchen alles zu tun, damit diese Bauprojekte doch Geld bekommen. Wir werden in den nächsten Gesprächen darüber reden.“

Jasper Balke, ein Politiker aus Lübeck, sagt dazu:

„Die Regeln haben sich geändert und jetzt gibt es mehr Geld für die Infrastruktur. Von diesem Geld bekommt Schleswig-Holstein etwa 3,4 Milliarden Euro. Fast zwei Drittel davon sollen einfach und schnell an die Städte weitergegeben werden. So können die Städte besser arbeiten und wichtige Projekte machen. Wir Grüne finden, dass besonders in Bildung investiert werden soll. Das bedeutet, dass Schulen besser gemacht werden sollen. Schulen müssen mit den Menschen vor Ort geplant und gebaut werden. Die Situation in Lübeck und im ganzen Land muss besser werden. Wir wollen, dass die Städte viel Geld in die Schulen stecken.

Auf der höheren Ebene will ich dafür kämpfen, dass die Städte mehr finanzielle Unterstützung bekommen. Sie sollen nicht unter Geldmangel leiden. Nur so können Städte wieder besser arbeiten und das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen.“