
Die Grüne Bürgerschaftsfraktion freut sich über die jüngste Satzungsänderung des Beirats für Menschen mit Behinderung, die nun die Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder auf 12 erhöht und es Eltern von Kindern mit Behinderungen erlaubt, in den Beirat gewählt zu werden.
Helmut Müller-Lornsen, Bürgerschaftsmitglied und sozialpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, erklärt: „Diese Änderung der Satzung ist ein wichtiger Schritt in unserem fortlaufenden Veränderungsprozess hin zu gelebter Teilhabe in Lübeck. Seit Beginn haben wir maßgeblich an der Satzungsänderung mitgewirkt.“
Die neu zu wählenden Beiratsmitglieder werden die Interessen von rund 27.000 Menschen mit Behinderungen in der Hansestadt Lübeck vertreten. Lübeck hat sich bereits 2018 zur Umsetzung des Teilhabeplans von und für Menschen mit Behinderung bekannt, in dessen Rahmen Arbeitsgruppen bestehende Barrieren ermittelt und Handlungsempfehlungen zur Beseitigung dieser Barrieren erarbeitet haben.
„Mit der erhöhten Anzahl an Mitgliedern kann sich der neue Beirat effektiver um die Beseitigung der festgestellten Barrieren kümmern“, so Müller-Lornsen weiter. Zudem ist es besonders erfreulich, dass auch Kinder mit Behinderungen jetzt im Beirat vertreten sind, wenn auch über ihre Eltern.
Die Grüne Fraktion sieht diese Entwicklungen als positive Schritte zur Förderung der Inklusion und Teilhabe in Lübeck und bleibt engagiert, die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen weiter zu stärken.
Mandy Schellbach, eine Sprecherin der Initiative Inklusion ergänzt: „Bis zum 01.06.2025 können sich alle interessierten Menschen, die aktiv im neuen Beirat mitarbeiten wollen, beim Beirat registrieren lassen. Die Möglichkeit, dass nun auch Eltern ihre Kinder mit Behinderung im Beirat repräsentieren können und eine Stimme im Beirat erhalten, ist ein voller Erfolg. Gleichzeitig bitten wir alle Eltern mit Kindern mit Behinderung, sich aktiv an der Wahl des Beirates zu beteiligen. Und noch wichtiger: Lassen Sie sich selbst als Kandidat:in aufstellen und gestalten Sie die Zukunft aktiv mit. Ihre Erfahrungen und Ihre Perspektiven sind wertvoll, um die Interessen unserer Kinder bestmöglich zu vertreten.“
